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Kultur stellt durch Stimulierung eines Gemeinschaftssinns und Zugehörigkeitsgefühls ein wichtiges Werkzeug dar, um soziale Marginalisierung und Inklusionsbestebungen gegenüberzustellen. Dadurch gibt Kultur den Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv und verantwortlich in ihrer Umgebung und für ihr eigenes Kulturerbe zu engagieren.

Gesellschaftliche Teilhabe, die sich auf Kultur bezieht, muss einige entscheidende Fragen beantworten, die in Abhängigkeit von Geschlecht, Alter und Minderheiten unterschiedlich ausgeformt sind.

Diese eben erwähnten Fragen sind:

1. Zugänglichkeit (zu kulturellen Ressourcen). Bezüglich:

  1. des Abbaus physischer Barrieren, die Zugang einschränken
  2. der Digitalisierung von kulturellem Erbe, um es einer breiten Öffentlichkeit bekannt und zugänglich zu machen
  3. der Verbreitung von informationen über Erbe, um auch Minderheiten, die Älteren, etc. zu erreichen und die Werkzeuge anzubieten, um sich mit dem Erbe vertraut zu machen und sich dafür zu engagieren.

2. Spiegelung.

Wir sollten uns fragen, ob und wie eine Minderheit (ethnisch, geschlechtsspezifisch, etc.) sich mit einer Geschichte identifizieren kann, wie sie sie versteht und wie sie sich dafür engagieren kann und wie verschiedene Identitäten beim Umgang mit Erbe respektiert werden.

3. Teilhabe. Dies bezieht sich auf die Rolle der Gemeinschaft:

  1. bei der Erzeugung neuer kultureller Inhalte im Umgang mit Erbe,
  2. der demokratischen Steuerung im Prozess der Interpretation des Erbes.